Lübeck's Dance of Death

Des dodes dantz, Chapter 63 + 64

   
 

Wo scholden se denne jummer Godes torn konen entvlên!
Sendet Got up uns mannigerleie plage,
Dat is he uns plichtich alle dage.
Dat vele gude, dat wi ôk entvangen, dat kumt van siner barmherticheit
Unde nicht hêr van unser rechtverdicheit.
Do wi dat gudes, dat deit dorch uns Got de here;
Do wi quât, dat kumt hêr van unser egen quaden lere.
In kledinge, in worden, in werken vinden de minschen nie vunde
Unde alsus vormeren se ere bôsheit unde sunde.

De doet           lxiiii

Dre viande hebbe wi, de uns vorvolgen aldermeist,
Alse unse egen vlêsch, de werlt unde de bose geist.
De wertliken minschen konen sik sulven nu wôl bekoren,
Se dorven des duvels inblasent nu nicht sere horen.
Alsus in dem boke der oltvaders steit geschreven,
Wo dat ein hillich broder vele duvel sach kleven
Umme eine klûs, dâr ein hillich broder inne was.
Desse sulve wanderde ôk dorch eine stat ôk vor des koninges pallas,
Dâr sach he men einen duvel up dem torne boven,
Den beswôr he bi sinem cristenloven,
Dat he em seggen scholde, dat em duchte wunder,
Dat he allene were over der stat, dârdoch mannich sunder
Inne were, unde dat bi des hilgen broders zellen
So vele duvele weren, dat he êr nicht konde tellen.
De duvel sprak: desse in der stat de sint doch vorloren,
Wi behoven hîr nener duvel mêr, wente se konen sik sulven wôl bekoren,
Ik wachte se man, dat se in den sunden bliven,
Dat wert mi nicht sûr, nein grôt arbeit derf ik dârumme driven;
Unde de duvele, de du bi dem innigen broder hefst gesên,
De konen altosamende ene nicht to einer dôtsunde(1) tên.
Nu hebbe gi gehôrt, wo dat is togekomen,

 

Dat nu in der werlt so vele plage wert vornomen,
Alse dat de minschen sin quât unde sundich
Unde in veler bôsheit sint se sere kundich.

De doet       Dat lxv capittel

Alsus is hîrtovoren vele gesecht van etliken state,
Van den hogen unde siden, ôk van geistliken unde wertliken prelaten,
Nemande ûtgenomen, he si unrechtverdich efte de dâr heft recht,
He si arm, rike, olt, junk, here efte knecht.
Se we dâr unschuldich unde dem it nicht an en geit,
De wert hîr nicht gestrafet, de late it stân, alse it steit.
So we dâr is an dessen efte an anderen dingen ôk schuldich,
De en kurre hîr nicht wedder, men he wese ôtmodichliken duldich
Unde betere sik, dat is de wille Godes des heren.
Ok schal de minsche sik bereden unde bi tiden sterven leren,
Wente de tît is anstânde in korter vrist,
Dat dâr is tokomende de here Jesus Crist
Unde wert dat gerichte holden mit den guden unde ôk mit den quaden.
Och, des is grôt behôf, dat men sik hîrup mach wôl beraden!
Wente men lest van sunte Jeronimus dem groten hilgen,
He dede den willen Godes mit vlite unde ôk gans willigen;
Bi sinen dagen was nemant, de so strenge unde hillichliken levede, Jodoch eme all tît gruwede, zetterde unde he bevede,
So wan he overdachte dat gerichte, den jungesten dach.
He schrift sulven: ik ete, ik drinke efte wat ik dôn mach,
In lesende, scrivende, slapen, waken efte wat it si,
Alle tît hore ik des gerichtes basunen, des, dunket mi,
Dede alsus lût: stât up, gi doden, unde sumet nicht,
Komet alle to der rekenschop vor dat rechte gericht.
Ach Got, heft desse grote hilge dit sus vlitich bedacht,
De doch mit diner hilgen hulpe heft gebracht

 
   

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(1) Deadly sin: A mortal sin is a voluntary act against the law of God and thus an aversion from God - as opposed to a venial sin that may be remitted.

Mortal sin is often confused with the seven capital sins / vices, namely vainglory (pride), envy, anger, sloth, covetousness (avarice), gluttony and lust.


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