Lübeck's Dance of Death

The Canon(1)

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The canon

De Canonnik

Help Got, du werdige hilge drevoldicheit,
Wo rechte we mi mīn herte deit!
En quam ik nu in so grote nōt,
Ik denke, wer dit si de natūrlike dōt.
Dārup hebbe ik noch nicht vele danken gesat;
Mine provene hebbe ik ōk noch nicht lange gehat,
Se is wol vźrteinhundert gulden wźrt,
Ok hebbe ik dār wol drehundert dockaten na vortźrt
Mit dem, dat ik vorschenkede in dem hof to Rome,
Er ik wart geheten ein canonnik in unsem dome.
Tovoren wart ik to Kollen in dem rechte ein baccalarius,
Dārna to Lubek ein rike vicarius.
Hadde ik mīn dink recht dārna gevlegen,
Ik hadde noch twe vette provene gekregen,
Dārto eine gracien mit guder probenden,
Dit stunt altohope to minen henden.
Nu bin ik źrst to state gekomen
Unde vor einen prelaten upgenomen.
Bischop to werden dat mochte mi ōk noch wol beschźn,
Wolde de dōt noch lenger hebben mit mi oversźn.
Des besten, des ik mi nu hīrūt berade,
Is dat ik Gode bidde umme sine gnade,
Dat he dorch sine gruntlosen milden barmherticheit
Mi jo nu wil geven sine ewigen salicheit.

Death with arrow

De doet

Her dōmhere, proficiat bona dies,
Wan du vorgetten wordest van mi, dat were wat nies.
To Kollen in dem studium dār en hebbe ik di nicht gesocht,
Men hīr hefstu nu dīn levent to einem ende gebrocht,
Unde dinen vetten proven dār sechstu vele af,
Se helpen di nu nicht ein haverkaf.
Willich armōt were diner selen nu beter arstedie,
Wan al dat quātzen unde ōk da vreterie.
Dārvan du dinen līcham hefst geholden so vet
Unde de sele gans sere in vare geset
Mit simonia, hovart unde giricheit
Unde welken andere sunden dār vele van gescreven steit.
Dit wert nicht gesecht to di alleine,
Men alle de anderen papen ik ōk dārmede meine.
He si provest, deken, vicarius efte officiante,
Cappellān, soccentor, koster efte ein ander slafante.
Wo gi mit den armen clerken plegen to appelleren
Mit vōrsate, dat se alle źr gelt scholden vorteren.
Al is dit geistlīk recht, it wroget doch de conciencien;
Got wil hīrvan sulven afspreken de rechten sentencien.
Men vindet mannige innige prźsters van einem reinen leven,
Vorvullet mit dogeden; van den is dit nicht geschreven.

We're getting a lot of concrete information about the canon:(1)

Mine provene hebbe ik ōk noch nicht lange gehat,
Se is wol vźrteinhundert gulden wźrt,
Ok hebbe ik dār wol drehundert dockaten na vortźrt
Mit dem, dat ik vorschenkede in dem hof to Rome,
Er ik wart geheten ein canonnik in unsem dome.
Tovoren wart ik to Kollen in dem rechte ein baccalarius,
Dārna to Lubek ein rike vicarius.
Hadde ik mīn dink recht dārna gevlegen,
Ik hadde noch twe vette provene gekregen,
Dārto eine gracien mit guder probenden,
Dit stunt altohope to minen henden.
Nu bin ik źrst to state gekomen
Unde vor einen prelaten upgenomen.
Bischop to werden dat mochte mi ōk noch wol beschźn,
Wolde de dōt noch lenger hebben mit mi oversźn.
I have not had my benefice(2) for long
it's probably worth 1,400 guilders.
I have also paid 300 ducats [for the post],
besides what I gave at the court in Rome,
before I was called a canon in our cathedral.
Before that, in Cologne I became a student(3) in law,
thereupon [I became] a rich vicarius(4) in Lübeck.
Had I then done right,
I would have received two more fat, benefices,
and furthermore a sideline with good prebends.(5)
All this stood to my disposal.
Now I have just obtained rank
and have become a prelate.(6)
Bishop to become - that might also happen to me,
would Death still longer fail to see me.

Canon Death to the Canon So our very ambitious canon has just bought(!) his posts, he has studied law in Cologne and had planned to become a bishop.

It has long been suggested that the text should describe a real-life person. Therefore Hartmut Freytag has investigated the facts a bit closer and has written the article »Meint der Lübecker Totentanz von 1489 (1496) einen historischen Domherrn?« in Zeitschrift des Vereins für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde 68 (1988), pp 215-224.

In the period between 1450 and 1489 a total of 7 Lübeckians graduated from law school at the university in Cologne. A few of these can be shown not to be our canon - but for the rest there is not enough data. Therefore the theory can neither be confirmed nor disproved.

Footnotes: (1) (2) (3) (4) (5) (6)

Canon . . .: a priest attached to a cathedral. The canons are so called because they lead a rule bound life, "vita canonica".
Benefice . . .: A church office endowed with fixed capital assets that provide a living.
Baccalarius / student . . .: See the note on the other page about the 7 free arts.
Vicarius . . .: Substitute for the canon.
Prebends . . .: A stipend allotted from the revenues of a cathedral or a collegiate church to a canon or a member of the chapter (thank you, Mr Webster).
Prelate . . .: Clergyman of high rank.

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