Lübeck's Dance of Death

The Monk

The monk

De monnick
O deus meus my is we ouer al myn lyf
De doet lecht id myt my in eynen kyf
He begynnet my alle myne lede to trecken
My duncket he wil my lenger recken(1)
In myner conciencien is my gans bange:
Wol dat ik mynen licham hebbe gheholden in dwange
Vnde hebbe em synen wyllen nicht ghelaten
Dyt alle en konde my nicht vele baten.
Were cristus vor my so bitterliken nicht ghestoruen
Dar mede he my den hemmel heft vorworuen
Dar vor sy em lof vnde ewyghe ere
Noch entsette ik my vnde my gruwet sere:
Wo ik in dem lesten rychte schal varen
Dar syk myne conciencie schal openbaren
De ik nicht reyne hebbe gheklaret
Ok nicht de reformacien rechte bewaret
Des bydde ik gode mynen heren
Dat he synen torn wille van my keren
Maria vnde alle de hylghen vth mynem orden
De dorch ere guden werke synt gheworden
Salich. de bydden nu io vor my armen
Dat syk de ewyghe god myner io nu wille erbarmen
Vnde lathe my io nu schriuen in dat boek der ewyghen salicheyt
Dorch syner guderterende gruntlosen mylden barmherticheit.

Death with spade

De doet
Broder monnick du hefst dy gode ghegeuen.
To voren eyn vullenkomen leuen
Den boden vnde den raden des heren
Dar van en woldestu dy nummer keren
Dy hylge orde is ghemaket sunder arghe list
Den recht to holden van wat regulen du ok bist
Du syst en kartuser efte eyn benedictiner
Eyn bernardusmonnick efte eyn augustiner
Van dem orden franciscus dominicus efte anscharius
Uth sunte martens kloester. brixius efte van sunte hilarius
Du syst van eynem hoghen orden efte van eynem ringen
Nicht eghens schaltu hebben van allen tytliken dyngen
In wyllighem armode. horsam vnde vthmodicheyt
Hir vp dat fundament dynes ordens steyd
Hefstu dat so gheholden vnde nicht vorkeret
Alse de hylghen vaders dat hebben inghesath vnde ghereformeret
Men ick vrochte dy in velen saken schuldich
Dattu nicht en byst ghewest in horsame duldich
Vnde ieghen de rechten regulen vaken ghedaen
Vnde hefst nicht de rechten voedstappen ihesu cristi ghegaen
Hefstu ok na dynem vormoge den willen godes vor dy ghenomen
So vruchte dy nicht dyne noet is nu to eynem ende ghekomen

The Monk Death to the Monk Click the small pictures to see the original pages.

Baethcke's transcription

        XXIII. DE MONNIK.
      O deus meus, mi is we over al mīn līf!
      De dōt lecht it mit mi in einen kīf.
      He beginnet mi alle mine lede to trecken,
      Mi dunket, he wil mi lenger recken.
 555  In miner conciencien is mi gans bange,
      Wol dat ik minen līcham hebbe geholden in dwange
      Unde hebbe em sinen willen nicht gelaten.
      Dit alle en konde mi nicht vele baten,
      Were Cristus vor mi so bitterliken nicht gestorven,
 560  Dārmede he mi den hemmel heft vorworven;
      Dārvor si em lof unde ewige ere.
      Noch entsette ik mi unde mi gruwet sere,
      Wo ik in dem lesten richte schal varen,
      Dār sik mine conciencie schal openbaren,
 565  De ik nicht reine hebbe geklaret,
      Ok nicht de reformacien rechte bewaret;
      Des bidde ik Gode minen heren,
      Dat he sinen torn wille van mi keren.
      Maria unde alle de hilgen ūt minem orden,
 570  De dorch ere guden werke sint geworden
      Salich, de bidden nu jo vor mi armen,
      Dat sik de ewige Got miner jo nu wille erbarmen
      Unde late mi jo nu schriven in dat bōk der ewigen salicheit
      Dorch siner guderterende gruntlosen milden barmherticheit.

        XXIV. DE DOT.
 575  Broder monnik, du hefst di Gode gegeven
      To voren ein vullenkomen leven,
      Den boden unde den raden des heren
      Dārvan en woldestu di nummer keren.
      De hilge orde is gemaket sunder arge list,
 580  Den recht to holden, van wat regulen du ōk bist.
      Du sīst ein cartuser efte ein benedictiner,
      Ein bernardusmonnik efte ein augustiner,
      Van dem orden Franciscus, Dominicus efte Anscharius,
      Ut sunte Martens klōster, Brixius efte van sunte Hilarius,
 585  Du sīst van einem hogen orden efte van einem ringen,
      Nicht egens schaltu hebben van allen tītliken dingen,
      In willigem armode, hōrsām unde ōtmodicheit,
      Hīrup dat fundament dines ordens steit.
      Hefstu dat so geholden unde nicht vorkeret,
 590  Alse de hilgen vaders dat hebben ingesat unde gereformeret?
      Men ik vrochte di in velen saken schuldich,
      Dattu nicht en bist gewest in hōrsame duldich,
      Unde jegen de rechten regulen vaken gedān,
      Unde hefst nicht de rechten vōtstappen Jesu Cristi gegān.
 595  Hefstu ōk na dinem vormoge den willen Godes vor di genomen,
      So vruchte di nicht, dine nōt is nu to einem ende gekomen.

Footnotes: (1)

Make me longer: There are many examples from the same period where Death is known to stretch the dying. The author is quoting from the book "Zwiegespräch zwischen Leben und Tod":

Ik wil dy uppe de erden strecken
Unde eynnen vot lengher recken.


Up to Des Dodes Dantz