Xyl. 39, Den første prædiker

Første prædiker
Xyl 39, Første prædikant

I linie 7 er "Geöffent" markeret med rødt i manuskriptet for at indikere, at sætningen skal deles her, så "ist" rimer med "wist". Derfor har jeg skrevet ordet med stort.

Linie 17-18 er blevet byttet om med linie 19-20.

      der prediger hie vor
      DIser welt weishait chind
      Alle die noch in leben sind
      Seczet in ewer hercz czway wort
      Dÿ von Christo sind gehort
  5  Das ain get her, das ander hin
      Durch das erst, die frümen haben gebÿnn
      Mit des hÿmels porth, die in ist Geöffent
      das ander, dÿe bösen wist
      Ab. zu der hellischen porthen
 10  Also wirtt in den worten
      Gegebenn, ain solich vnderschaid
      Das ainhalb. ist gantze frëud berait
      Anderhalb dÿe peÿn auch gentzleich
      Vber all, an ende ewigkleich
 15  Darumb ich euch getreulich rat
      Ir thuet euch ab üppiger tat
      Durch den zwifachen rat
      Der vber nÿemandt chain erparmung hat
      Wann die czeit ist chürtz In disem leben
 20  Darnach wirt ach vnd we gebenn
      Mit seiner hellischen pfeiffen geschraien
      Bringt er ew all, an ainen raÿnen
      Daran die weisen, als die narren
      Geczwungen in den springent varn
 25  Als des geldes figuren
      Seynd ew hie ain ebenpild ze trauren

Cpg 314

      Der erst prediger
      O diser welt weyshayt kint,
      Alle die noch in leben sint,
      Setzt in wer herz zway wort,
      Die von cristo sind gehort.
  5  Das ain gett her, daz ander gett hin,
      Durch das erst die frummen hånd gwyn
      Mit dez himels port, die in geöffnet ist.
      Das ander die bösen weyst
      Ab zu der hellischen porten.
 10  Also wirt in den worten
      Gegeben ein söllich vnderschaid:
      Das ain halb ist gantz fröd beraytt,
      Anderhalb die peyn ach genczlych,
      Über al on ende ewiklych.
 15  Dar umb ich wch getrewlich rått,
      Ir tut wch ab vppiger tått.
      Wann die czeytt ist kurcz an disem leben.
      Dar nach wird achh vnd wee gegeben
      Durch den czwyfachen tod,
 20  Der vber nymam erbårmd hått.
      Mit seiner hellischen pfeyffen schreyen
      Bringt er ewch all an ainen rayen,
      Dar an die weysen alz die narren
      Gezwngen in den sprüngen farn;
 25  Als des gemäldes figuren
      Sind sy ain ebenbild zu truren.

Cgm 270

I linie 5 er "hin" og "her" byttet om, så linien ikke længere rimer med linie 6.

      Aller disser welt weißhait chint
      Die hie noch in leben sint
      Setz [in] ewern hertz zway wortt
      Die von christo sint gehort
  5  Das ain get hin das ander her
      Durch das erst die frumen hand gewin
      Mit des himels portten Die in ist
      geoffneten Das ander die pössen wist
      Ab zů der hellischen portten
 10  Also wirt in den wortten
      Gegeben ain süllich vnderschaid
      Das ander halb ist fröd beraitt
      Ain halb die pein als gentzlich
      Vrtail on end ewenclich
 15  Dar vmb ich eüch gůtlich rat
      Tůt eüch ab üppiger tat
      Wenn die zeit ist churtz in dissem leben
      Dar nach wirt ach vnd we geben
      Durch den zweiffaltigen rat
 20  Dar über auch niemant chain erpermd haüt
      Mit seiner hellischen pfeiffen schreyen
      Pint er euch all an ainen rayen
      Dar an die weissen als die narren
      Gezwingen in den springen faren
 25  Als des gewelds figuren
      Send hie ain ebenpild für traüren

Berlin, Mgf 19

De to linier, der burde have nummer 13 og 14 er erstattet af en enkelt linie, der ikke rimer med noget (»[…] pin on end«). Derfor fylder prædikenen kun 25 linier i stedet for 26.

      O diser welt wisheit kind
      All die noch in leben sind
      Setzent in wuer hertz zway wort
      Die von cristo sind gehort
  5  Das ein gond her Das ander gond hin
      Durch das erst die fromen hand gewin
      In des himels fröiden do si kůmen hin
      Das ander noch den worten
      Die bösen wist ab zů der helschen porten
 10  Also so wirt in disen worten
      Geben ein sölicher vnderscheid
      Das ein wort ist gantz in fröid bereit
      Das ander wort leid vnd pin on end
      Dar vmb ich uch getrwlich rot
 15  Tůnd uch ab wpiger tat
      Wan die zit ist kurtz in disem leben
      Dar nach wirt ach vnd we gegeben
      Durch den zwichfachen tod
      Wber die bösen mieman kein erbermd hat
 20  Der helschen pfiffen schriÿen
      Die bringet vns all an einen reÿen
      Dar an die wisen als die narren
      Gezwungen in disen sprüngen müsen varen
      Als dises tantzes viguren
 25  Sind ein ebenbild ze allem truren

Augsburg, Cod. 157

      O diser welt weisshait kind,
      All die noch in leben sind,
      Setzt in ewr hertz tzwaÿ wort
      Die von cristo send gehort
  5  Das ain geet her das ander geet hin
      Durch das erst die fromen hand gewin
      Mit des himels port die In ist
      geöffnet das ander die pösen wist
      Ab zů der hellischen porten
 10  Allso wirt in den worten
      Gegeben ain solich vnderschaid
      Das ainhalb ist gantz fröwd berait
      Anderhalb die pein auch gentzlich
      Überal an ende ewiglich
 15  Darvmb ich euch getrewlich rat
      Ir tůt euch ab üppiger tat
      Die zeit ist kurtz in disem leben
      Darnach wirt ach vnd we geben
      Durch den tzwifachen tod
 20  Darüber niemant kain erbärmd hat
      Mit seiner hellichen pfeiffen schraÿen
      Bringt er euch all an einen raÿen
      Daran die weisen als die narren
      Getzwungen in den sprüngen varen
 25  Als der worten figuren
      Sind hie ain ebenpild ze trauren

Heidelberg

Heidelberg
Heidelberg, Prædikant

I Heidelberg's blokbog er den første prædikants tale og billedet af en prædikant placeret bagerst i bogen i stedet for i starten. Bogen er formentlig indbundet forkert.

Dette er den korteste version. Linierne 7-10 erstatter otte andre linier, så vi ender med kun 22 linier.

      O deser werlde weysheit kint
      Alle die noch ym leben sint
      Setzt yn ewr hercze czwey wort
      Die von cristo sint gehort
  5  Das eyne komet her das ander gehet hyn
      Dach des ersten die guten haben gewyn
      So sie yn den hymmel komen
      Do nemen sie des guten fromen
      Das ander die bözen weyzet yn peyn
 10  Der hellen. dy ouch ewig wirt seyn
      Dorvm ich euch getrewlich rathe
      Tut euch abe oppiger thate
      Wenne dy czeit yst korcz yn desem leben
      Dor noch wirt ach vnd we gegeben
 15  Dorch den czwefechegen tod
      Der die oppigen brengit yn not
      Wenne mit seyner pfeyfen geschrey
      Brengt her sie alle an seynen reyn
      Doran dy weyzen czu den sprungen
 20  Mit den toren werden gecwungen
      Als dezes gemeldis figuren
      Synt eyn eben bilde czu trawren

Basel
Merian, Prædikant

I Cpg 314 er både den første og den anden prædikant placeret i starten af teksten.

I Kleinbasel er der hverken nogen første eller anden prædikant, og intet tyder på, at der nogensinde har været nogen.

I Basel startede dansen med den tysk-schweiziske reformator Johannes Ökolampadius, der prædikede over tekster fra Esajas og Jobs Bog (billedet til højre). Denne scene er formentlig tilføjet ved en renovation af maleriet i 1568, og selvom man kan forestille sig, at der fra starten var en anden prædikant, inden Ökolampadius overtog pladsen, er dettte næppe sandsynligt, eftersom der ikke var nogen prædikant i Kleinbasel.


Op til Codex Xyl. 39