Der Todtentanz in der Marienkirche zu Lübeck

Litografi efter Milde
Milde #1

Dette er fjortende og sidste side af Wilhelm Mantels' bog, Der Todtentanz in der Marienkirche zu Lübeck, fra 1866. Bogen er i bredformat med tre spalter per side, men her bringes de tre spalter i forlængelse af hinanden.

De sidste sider i Mantels' bog bruges til teksten fra Dodendantz fra 1520.

Til allersidst i bogen kommer 8 litografier efter en akvarel af Mantels' gode ven, Carl Julius Milde. Et enkelt eksemplar af Mantels' bog blev senere håndkoloreret: Se billederne fra Mantels' bog.


14 A

    De amptman.
Ach neen, ick befruchte my in velen saken,
Mochte ick leven, ick wolde yd beter maken.
Ick hebbe yo myn ampt wol ghelerd,
Mynen gyldebroderen was ik ok lef unde werd.
Dat my doch de doth lenger leven lethe,
Wat schade öm dath unde myne fruwen Grete.64)

    De dot to dem studenten.
Her domine efte Johannes, wo dyn name ist,
De dot gyft dy nicht lenger fryst.
Eyn yunck man schal by tyden leren
To denen Gode, syneme heren.65)
Hefstu dat ok so myt flyte gheleret,
So werstu nu ewichlyken gheeret.

    De studente.
Non non, expectate, yd is noch neen tyd.
Ik hebbe studeret myt grotem flyd,
Vaken hebbe ik ghekregen scharpe correccien,
So wan ik yo vorsumede de leccien.
Mochte ick appelleren, de doth deyth my wee,
Ach leyder, neen, dat is impossibile.

    De doth to deme buren.
Tytke burkerl, holth an myt der hast,
Wen ik angrype, den holde ick fast.66)
Hefstu den hilgen teyn boden horsam wesen,
De dyn kerkhere dy plach vortolesen,
So wert dy nu schaden nicht eyn stucke,
Unde kumpt dy to seer grotem glucke.

    De bure.
Neynt war, wo scholde ik so alrede sterven!
Ick wyl noch bynden mannyghe gerwen,
Mochte ik leven wente in de arne,
Myn wyff heft ock vefteyn stucke garne.
Nicht ein schyte schadet my, mochte ik leven,
Ok wolde ik minem junkere de pacht wol geven.

    De doth to dem rüter.
Du rüter, woldest gerne juncher heten,
Dantze vort, laet dy nicht vordreten.
Ik wyl myt dy fechten in dessen dagen,
Gewynnestu, so werstu nu to rytter slagen.


64) Anm. 75.
65) 1463 Str. 25. Vgl. Anm. 50. 53.
66) Anm. 78.


14 B

Ik wil dyn overdaet nicht lenger schonen,
Dyne groten word helpen dy nicht eyne bonen.67)

    De rüter.
Wol umme, wol heer, myt lichten synnen!
De nicht en waget, de kan nicht wynnen.
De doth maket my halff den schrul,
My duncket, he is alder dynge dul,
He begynnet my hir unde dar to plücken,
He menet my vorwar eyn fel to rücken68)

    De dot to dem amptghesellen
        unde ander yungelyngen.
God sprickt myt synem hilgen munde:
Waket unde bedet to aller stunde!
De dot sendet juw nenen breff,
He kumpt slyken recht so eyn deff.69)
Hir umme, amptgheselle, holt an de hanth,
Du most myt in eyn ander lanth.70)

    De amptgheselle.
Wath lanth, wat lanth schal ik nu wanderen?
Ik quam nu kortes van westen uth Flanderen.
Nu kumpstu, dot, vort yagen myt macht,
Up dy hebbe ik noch nicht ghedacht.71)
Ik gynge lever to kroge myt mynen kumpanen
To der Wytten Ulen efte to deme Roden Hanen.72)

    De dot to der ammen.
Amme, kum heer myt deme kynde,
Ik neme den werd myt deme ghesynde,
De suster, den broder, myt alle den gesten,
Old, yunck, quaden unde ock de besten.
God, dede wonet in den hogesten tronen,
Wyl yslyken recht na den werken lonen.

    De amme73) unde kynt.
Ach, greselyke74) doet, schone dessem kynde,
Dat ik hir in de döke wynde,


67) Hoffmann zu Reineke Vos Vers 1386. Vgl. nicht ein schyte in der vorigen Strophe.
68) Lübke: rüken. Vgl. Reineke Vos. Vers 182. 209. u. a.
69) Anm. 4.
70) Anm. 51.
71) 1463 Str. 11. 22. 26. u. sonst.
72) Anm. 54.
73) De fruw? Massmann: de frun.
74) Anm. 15. 27. 48. 59.


14 C

Ach ik behelde dyt kynt gantz gerne.
Ach schone ok my arme derne.
Ach wyl my noch leven laten,
Wat kan dy dat schaden efte baten?75)

        Int besluth
    sprickt de dot alsus:76)

Tredet alle heer, papen, ock gy leyen,
Ick wyl juw alle umme meyen
Myt desser setzen,77) grot unde kleyne
Myt rechtem ernste ik juw alle meyne
Myn anslach is myt groter hast,
So wene ik fate, den holde ick fast78)
Dantzet mede, ick synge vorhen,
Alsus heth de sanck, den ick meen:79)
Bytterlyken sterven is de erste sanck,
De ander is der klocken klanck,
Der drydde is, in korter stunden
Werstu vorgetten van dynen frunden,
Umme dyn tydlyke gud ghan se to deele,
De worme umme dat flesz, de Düwel umme de sele.
Wan denne dyt sus wert entricht,
Dat80) eyn yslyk syn eyne part kricht,
Dat holth he so fast ane alle feyl,
He geve dat nicht vor de anderen twey deyl.
Krygen de worme dat fless to deele,
Se achten nicht des gudes edder der sele.
Wan de frunde ock krygen dat gud,
Achten kleyn, wat lyff unde sele doet
Kricht de Düwel de sele in beholth,
Ja, he geve se nicht vor alle golth.
Up dat syn wylle jo nicht en schee,
Eyn yslyk syk wol vore see.
Leret wol sterven unde syd bereyt,
Wol sterven allen kunsten boven geyt,
Wol sterven is so groten kunst,
Dar mede men kumpt in Godes gunst.
O Criste, dorch dynen doth syn wy vorlost,
Wesz du yo unse ewyghe trost   Amen.

          Anno dñi MCCCCCXX Lübeck.


75) Anm. 64.
76) Dies Schlusswort zeigt, wie oben der Eingang, in dem vorpfeifenden und nachmähenden Tode die deutliche Beziehung auf unser Gemälde. Vgl. auch Anm. 62 u. sonst.
77) So auch 1496. Lübke: Mit desser hetzen. Massmann: Seyt dessen setzen. - Seesse, seisse, Sense.
78) Anm. 66.
79) Die ganze folgende Stelle findet sich, auch in den Bruchstücken noch kenntlich, im Berl. T. wieder. Vgl. Lübke S. 30. u. 37.
80) Lübke: Det.

Litografi efter Milde
Milde #8

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