Dden fra Lbeck

Des dodes dantz, Kapitel 61, 62 og 63

Vnde de desser werlde ydelen valscheyt nicht en achtet
Men noch is he saligher vnde dat is wys
De dorch den doet desser valschen werlde wol berouet is.

            De doet.       Dat lxi ghesette

Den mynschen wundert nu wo dat mach tokomen
Dat nu dorch roef so vele ghudes wert ghenomen
Beyde to water vnde ok vp dem lande.
Ok wundert en dat nu de plage godes mannigherhande
Pestilencie. vnfrede. dure tyd. vnwedere groed
Vele kranckheyt. nye suke vnde mannighe noed
De mynschen mere plaget wan in olden iaren
Do plach int ghemene id so nicht to varen:
Willen de mynschen anseen isliken staed bysunderen
So en derf en dyt so seer nicht wunderen
Der werlde staed is leyder nu so gheworden
Dat de meyste hoep holt eynen sundighen orden
Alle dat quad dat nu in der werlde schued
Alse men horet vnde ok openbare sued
Dat kumpt her van der sunden de de mynschen doen:
Wente vor alle gud wil god gheuen sunderlik loen
So wyl he ok alle sunde sunderliken plagen
Dat dede he noch vele strenger in iennen olden daghen
De leue godes is by den geistliken worden kold
De rechtuerdicheit is by den vorsten gheworden old
De gude raet is vorghaen van den olden
De loue vnde godes ghebod wert van dem volke ouel gheholden
To der iunckfroweschop plegen de iunckfrowen grote leue to dregen
De echte staed wert manckt velen feyl gheholden mannigerweghen.

            De doet       lxii

SO wan in ertyden de schypman vnde kopman to schepe ghingen
So plegen se sik to bekummeren myt godliken dingen
Se plegen ere sunde to beruwen vnde ok to bichten
Vnde leten syk ok eyn deel myt gode berichten

Likerwys efte se scholden gan in den doet
Vp dat god se bewarde vor alle noed
So wan de kopman schipman nu syn vp dem lande
Se driuen grote sunde vnde vele schande
In drunckenheit ouervloet in vloken vnde myt kyue
Ghan se to schepe so volghen en eyn deel de losen wyue
Varen se denne wol dat kumpt van godes barmherticheyt
Homoed ghiricheyt vnde vnkuscheyt
Vmme desser drier sunde willen de meysten mynschen vordomet werden:
Wente desse dre holt men draden vor nene sunde vp desser erden:
Wat rechtuerdigher bur weren in ertyden wor synt de nu:
Wo weynich is der de ere salicheyt vlitich soeken wer ik efte du
So we is dede ane strafent wandert in dem wege der warheyt
Dat is dede godes willen myt allem vlyte deyt
Vnde gyft synem euenmynschen wat em behort vnde syk sulven mede
Desse mach syk vormoden to krighen godes frede.

            De doet.       lxiii

De hilghen godes synt mynschen ghewest alse wy
Grote bekoringe hadden se ok dar van en weren se nicht vry
Men se hebben ouerghewunnen vnde wedderghestaen
De worde des hilghen ewangeliums seghen se vlitich an
Dar alsus gheschreven steyt dat rike der hemmel lydet ghewalt;
De weldeners entfangen dat. wente se mannichvalt:
Vnde vele ghewelde erem licham andoen
Hir vmme entfangen se dat ewighe lon
Dreghe wy den cristennamen vnde do wy vnrechtuerdicheyt
So wyl id vns gan alse dar gheschreuen steyt
Dat de here wil seggen wan wy vor em komen des syt bericht
Ik segge id iw vorware ik en kenne iuwer nicht:
Wolde god myt den sunderen nicht barmhertichliken ouerseen

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Baethckes transskription

         DAT LXI GESETTE.
         Den minschen wundert nu, wo dat mach tokomen,
         Dat nu dorch rf so vele gudes wert genomen,
1465 Beide to water unde k up dem lande.
         Ok wundert en, dat nu de plage Godes mannigerhande,
         Pestilencie, unvrede, dure tt, unwedere grt,
         Vele krankheit, nie suke unde mannige nt
         De minschen mere plaget wan in olden jaren;
1470 Do plach int gemene it so nicht to varen.
         Willen de minschen ansn isliken stt bisunderen,
         So en derf en dit so sr nicht wunderen.
         Der werlde stt is leider nu so geworden,
         Dat de meiste hp holt einen sundigen orden.
1475 Alle dat qut, dat nu in der werlde scht,
         Alse men horet unde k openbare st,
         Dat kumt hr van den sunden, de de minschen dn,
         Wente vor alle gt wil Got geven sunderlk ln,
         So wil he k alle sunde sunderliken plagen;
1480 Dat dede he noch vele strenger in jennen olden dagen.
         De leve Godes is bi den geistliken worden kolt,
         De rechtverdicheit is bi den vorsten geworden olt,
         De gude rt is vorgn van den olden,
         De love unde Godes gebot wert van dem volke ovel geholden,
1485 To der junkvroweschop plegen de junkvrowen nene grote leve to dregen,
         De echte stt wert mankt velen veil geholden mannigerwegen.

         DAT LXII CAPITTEL.
         So wan in rtiden de schipman unde kpman to schepe gingen,
         So plegen se sik to bekummeren mit gotliken dingen.
         Se plegen ere sunde to beruwen unde k to bichten
1490 Unde leten sik k ein dl mit Gode berichten,
         Likerws efte se scholden gn in den dt,
         Up dat Got se bewarede vor alle nt.
         So wan de kpman, schipman nu sin up dem lande,
         Se driven grote sunde unde vele schande
1495 In drunkenheit, overvlt, in vloken unde mit kive;
         Gn se to schepe, so volgen en ein dl de losen wive.
         Varen se denne wl, dat kumt van Godes barmherticheit.
         Homt, giricheit unde unkscheit,
         Umme desser drier sunde willen de meisten minschen vordomet werden,
1500 Wente desse dre holt men draden vor nene sunde up desser erden.
         Wat rechtverdiger br weren in rtiden, wr sint de nu?
         Wo weinich is der, de ere salicheit vlitich soken, wer ik efte du?
         So we is, dede ane strafent wandert in dem wege der wrheit,
         Dat is, dede Godes willen mit allem vlite deit
1505 Unde gift sinem evenminschen, wat em behrt, Unde sik sulven mede;
         Desse mach sik vormoden to krigen Godes vrede.

         DAT LXIII CAPITTEL.
         De hilgen Godes sint minschen gewest alse wi,
         Grote bekoringe hadden se k, drvan en weren se nicht vri,
         Men se hebben overgewunnen unde weddergestn,
1510 De worde des hilgen ewangeliums segen se vlitich an,
         Dat alsus geschreven steit: dat rike der hemmel lidet gewalt;
         De weldenrs entvangen dat, wente se mannichvalt
         Unde vele gewelde erem lcham andn;
         Hrumme entvangen se dat ewige ln.
1515 Drege wi den cristennamen unde do wi unrechtverdicheit,
         So wil it uns gn, alse dr geschreven steit,
         Dat de here wil seggen, wan wi vor em komen, des st bericht:
         Ik segge it ju vorware, ik en kenne juwer nicht.
         Wolde Got mit den sunderen nicht barmhertichliken oversn,
1520 Wo scholden se denne jummer Godes torn konen entvln!
         Sendet Got up uns mannigerleie plage,
         Dat is he uns plichtich alle dage.
         Dat vele gude, dat wi k entvangen, dat kumt van siner barmherticheit
         Unde nicht hr van unser rechtverdicheit.
1525 Do wi wat gudes, dat deit dorch uns Got de here;
         Do wi qut, dat kumt hr van unser egen quaden lere.
         In kledinge, in worden, in werken vinden de minschen nie vunde
         Unde alsus vormeren se ere bsheit unde sunde.


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